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#1 Baubericht Sikorsky R4

Verfasst: 10.05.2017 10:20:59
von TiggerVater
Baubericht:
Sikorsky R4

3-Seiten Ansicht:



http://casmuseum.techno-science.ca/img/ ... skyR4B.png

Die Originalgrafik hat eine sehr hohe Auflösung (2550 x 3300) und ist deshalb sehr gut geeignet.
Sie muss jedoch auf die gewünschte Grösse skaliert werden.
Sehr gut eignet sich dafür das einfache Paint, weil es über sehr brauchbare Funktionen verfügt und in der Handhabung sehr einfach ist.

Also:
- Grafik laden
- über das Menue "Drucken" => "Seite einrichten" alle Ränder auf 0
- Ausrichtung auf Hochformat
- Skalierung auf den gewünschten Wert (bei mir 170%)

Damit komme ich auf einen Masstab von ca .1:19 ( Rumpfbreite von 67mm Rumpflänge 570mmm)
Nicht vergessen auf "Druckvorschau" zu stellen!!
Da ich einen relativ grossen Monitor (27 Zoll) habe werden in der Druckvorschau alle Seiten in Originalgrösse dargestellt und man kann dadurch leicht abmessen ob man die gewünschte Grösse erreicht hat.


Fahrwerk/Radaufnahme:

Wegen des Biegeschema ist Stahldraht dafür nicht sonderlich gut geeignet (zu enger Biegeradius).
Deshalb 2mm Eisendraht (alte Paddelstange vom Piccolo)
Nach dem Biegen in ein Messingrohr (aussen 4mm, innen 3mm) einpressen und mit Epoxy verkleben.
Vorher das Messingrohr am Ende etwas zusammendrücken (leicht oval).
Fahrwerk.jpg
Fahrwerk.jpg (7 KiB) 3316 mal betrachtet
Heckausleger:

Die Hauptholme bestehen aus 3mm CFK-Rohr, die Verstrebungen aus 1,5mm CFK-Stäben.
Das Alurohr 8mm (innen 6mm) ist für die Aufnahme des Motors.
P4140010.JPG
P4140010.JPG (2.18 MiB) 3315 mal betrachtet

Grundplatte:

Grundplatte (3mm Sperrholz) mit mit eingeharzten Alu-Röhrchen für die Fahrwerkstreben (2mm CFK) und die Brücke für die Chassisbefestigung
P4060008.JPG
P4060008.JPG (2.18 MiB) 3315 mal betrachtet
Die Seitenteile:
Balsaholz 1,5mm

#2 Re: Baubericht Sikorsky R4

Verfasst: 10.05.2017 13:42:38
von echo.zulu
Super schön das es noch Leute gibt, die sich trauen auch mal eigene Wege zu gehen und diese auch noch mit uns teilen. Ich werde Deinen Bericht auf jeden Fall aufmerksam verfolgen.

#3 Re: Baubericht Sikorsky R4

Verfasst: 10.05.2017 14:35:40
von TiggerVater
Mittelteil und abnehmbares Vorderteil:
Mittel- und Vorderteil werden durch Magnete zusammengehalten und fixiert.
P4140013.JPG
P4140013.JPG (2.15 MiB) 3295 mal betrachtet
P4140017.JPG
P4140017.JPG (2.15 MiB) 3297 mal betrachtet
P4140019.JPG
P4140019.JPG (2.17 MiB) 3296 mal betrachtet

#4 Re: Baubericht Sikorsky R4

Verfasst: 10.05.2017 14:49:19
von TiggerVater
Spornrad:
Das Gestänge besteht aus aus 1mm Eisendraht (aufgebogene Büroklammern)
die in das Aluröhrchen (aussen 4mm, innen 3mm) eingeklebt werden.
P4060013.JPG
P4060013.JPG (2.19 MiB) 3292 mal betrachtet

Dom:

Der Dom besteht aus 3mm Schaumstoff (Trittschalldämmung).
Der obere Ring ist ein Stück Alurohr, aussen 12mm, innen 10mm.
Die Streben sind Holz-Zahnstocher mit einem Durchmesser von 2mm.
P4060014.JPG
P4060014.JPG (2.16 MiB) 3292 mal betrachtet
"Anprobe" mit Mechanik:

Eingeharztes Alurohr mit Gitterheck und CFK-Stab für die Aufnahme des Heckfahrwerks.
P4190022.JPG
P4190022.JPG (2.18 MiB) 3292 mal betrachtet


Mit aufgelegter, noch nicht verklebter Heckverkleidung aus 3mm Depron.
P4190024.JPG
P4190024.JPG (2.18 MiB) 3292 mal betrachtet

#5 Re: Baubericht Sikorsky R4

Verfasst: 10.05.2017 15:21:02
von TiggerVater
Rohbau ist fertig.
P4260031.JPG
P4260031.JPG (2.18 MiB) 3285 mal betrachtet
allerdings noch ohne Fahrwerke.


Lackierbereit
P4260034.JPG
P4260034.JPG (2.17 MiB) 3286 mal betrachtet

Cockpit und Fahrwerke sind angepasst und abnehmbar.

Als Grundierung für Balsa und Depron habe ich "Pattex-Montage Kraft-Kleber" mit Wasser verdünnt und dann mit dem Pinsel aufgetragen.
Anschließend mit feinstem Schmirgel verschliffen.


Nach erfolgter Lackierung mit Aufkleber.
P4280042.JPG
P4280042.JPG (2.03 MiB) 3286 mal betrachtet
Die Aufkleber sind auf einfache Etiketten (selbstklebend) gedruckt und dann ausgeschnitten (auch die einzelnen Ziffern!!).
Sprühfarbe: Styroporfester Acryllack (matt) von DUPLI-COLOR Farbton Laubgrün.
Abschliessend die Aufkleber mit Klarlack-Matt übersprüht und imprägniert.


Anprobe Mechanik.
P5090051.JPG
P5090051.JPG (2.13 MiB) 3286 mal betrachtet
3-Blatt Rotorkopf und Taumelscheibe sind vom Walkera 4F200.
Als FBL-System kommt ein Dynam 3GS (ZYX-Clone) zum Einsatz.

Die "Verglasung" ist erfolgt und die Mechanik passt.
Die links und rechts befindlichen Auspuffrohre sind aus Plastik-Trinkhalmen (die mit dem "Ziehharmonika-Stück") und silber gefärbt.
Das Abfluggewicht liegt bei ca.450g.

#6 Re: Baubericht Sikorsky R4

Verfasst: 10.05.2017 15:25:08
von Tom_Duly
Wahnsinn. Echt ganz große Klasse. Vielen Dank für den Bericht.

#7 Re: Baubericht Sikorsky R4

Verfasst: 10.05.2017 15:31:22
von TiggerVater
Das war's, "ich habe fertig"

Die Mechanik wurde bereits ohne Rumpf geflogen.
Mit dem Flugverhalten bin ich zufrieden.
Die Kombination lässt sich ziemlich unaufgeregt bewegen.

Für weitere Fragen stehe ich gern zur Verfügung.

Dank an die ersten Interessierten und

Gruss

Klaus

#8 Re: Baubericht Sikorsky R4

Verfasst: 12.05.2017 17:57:59
von Husi
Vielen Dank für diesen Baubericht. Ein Flugbild reichst du uns aber noch nach, oder?
Ich finde es toll, wenn man Wege neben den Trampelpfaden betritt.

Viele Grüße
Mirko

#9 Re: Baubericht Sikorsky R4

Verfasst: 13.05.2017 00:11:29
von Toku
Vielen Dank für diesen Bericht.

Ich habe das Modell in der aktuellen "Rotor" gesehen.
Sehr schön zu sehen, wie es bis dahn gekommen ist !

Gruß Thorsten

#10 Re: Baubericht Sikorsky R4

Verfasst: 13.05.2017 01:01:47
von lupusprimus
Thorsten, ich glaube das Modell in der ROTOR ist noch etwas kleiner und hat mit dem hier eher weniger zu tun (außer dem Ausgangsmodell).

#11 Re: Baubericht Sikorsky R4

Verfasst: 14.05.2017 19:39:21
von TiggerVater
Zu meiner "Ehrenrettung" möchte ich bemerken, dass ich diese Zeitschrift noch nie gelesen habe und den erwähnten Bericht nicht kenne.
Ich habe nur nach einem einfach aufgebauten Hubschrauber gesucht und mich deshalb für diese Sikorsky entschieden.
Wie aus der Baubeschreibung bzw. Bauplan hervorgeht, ist der Rumpf nämlich ein einfacher Kasten und daher mit wenig Aufwand herzustellen.
Auch die Matrialkosten sind sehr gering.
Ich würde mich freuen, wenn ich damit ein paar "RFT-ler" ermutigen könnte, in die Gruppe der austerbenden Modellbauer zu wechseln. :)

Gruss

Klaus